Melanie Hambrecht

Täglich treffe ich Menschen, die noch nie mit Behinderten in Kontakt gekommen sind und versuche, so gut es bei jeder Person geht, mit den Leuten zu reden, Berührungsängste abzubauen und Behinderung als normale Besonderheit der Menschen zu vermitteln. Zwischen meiner Schulzeit und dem Studium habe ich ein freiwilliges soziales Jahr in Santiago de Chile an der Deutschen Schule geleistet. Dort habe ich auch meine Liebe zur Natur entdeckt – mit allen Sinnen. Mich fasziniert die Vielfalt der Menschen und ich empfinde sie als sehr wertvoll. Mein großes Ziel ist es, dass Behinderungen nicht als Defizit, sondern einfach als Eigenschaft angesehen werden und dass der normale, respektvolle Umgang mit allen Menschen eine Selbstverständlichkeit ist.


Ich studiere Biochemie in Hannover. Neben dem Studium mache ich sehr viel Judo, engagiere mich im Hochschulsport und unternehme viel. Mein Leben besteht jeden Tag aus Öffentlichkeitsarbeit für die Behinderte.